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Das ICCMO, Sektion Deutschland, e. V. möchte sich als gemeinnütziger Verein auch der kommende Generation von Zahnärzten annehmen. Ist die Cranio-Mandibuläre Dysfunktion ein Feld, mit dem man sich einmal näher beschäftigen möchte? Wenn ja, gibt es neben den herkömmlichen Sichtweisen und Therapieformen auch noch Alternativen?

Wir sind uns im Klaren darüber, dass Studenten meist chronisch schlecht bei Kasse sind und unterstützen sie durch einen besonders günstigen Jahresbeitrag von nur 60,- €, der es ihnen ermöglicht, unsere Tagungen zu Mitgliederkonditionen zu besuchen, also vom Tagungsbeitrag befreit, so dass nur die Tagungspauschale des Hotels fällig wird. Auch an den ICCMO-Ausbildungskursen können sie zu Mitgliederkonditionen teilnehmen, jedoch kann die Zertifizierung erst nach der Niederlassung beantragt werden. 

Ob als Mitglied oder nicht, wir unterstützen Sie auch gerne bei Ihrer Doktorarbeit. Angefangen bei Vorschlägen zu interessanten Themen, die unseren Erkenntnisstand in Bezug auf die Funktion des Kausystems wirklich voran bringen, bis zur Unterstützung bei der Planung der Untersuchungen (Einweisung in Messmethoden etc.). Gerne geben wir hier einige Themenbeispiele:

  • Einfluss der Kieferposition auf die Aktivität der Elevatoren. Welche Muster ergeben sich unabhängig von Okklusalkontakten, wenn die Bisslage anterio-posterior und transversal verlagert wird? Eine Pilotstudie mit Zusammenfassung der Methodik ist in dieser Webseite an anderer Stelle beschrieben.
  • Einfluss von Okklusalkontakten auf die Aktivität der Elevatoren beim Biss. Auch hierzu ist auf unserer Seite eine Messmethode beschrieben und man könnte z. B. auf einer okklusal adjustierten Schiene an unterschiedlichen Stellen kleine definierte Störkontakte anbringen und messen, in welcher Weise Muskelaktivitäten dadurch beeinflusst werden.
  • Einfluss von niederfrequent applizierter TENS auf den Ruhetonus in der Kaumuskulatur und der umgebenden Muskulatur. Hier könnte gemessen werden, wie sich TENS auf den EMG-Ruhetonus der behandelten Muskulatur auswirkt, also z. B. Kau- oder Nackenmuskeln. Zudem könnte die Auswirkung auf die jeweils nicht behandelte Muskulatur gemessen und mit klinischen Befunden verglichen werden.
  • Einfluss der Muskelentspannung mit niederfrequenter TENS auf die Zuordnung der dentalen Mittellinien. Bei Handbissnahmen wird der Unterkiefer leicht aus seiner Mittelstellung verschoben, sobald Bänder, Kiefergelenke oder Muskeln dieser Führung einen asymmetrischen Widerstand entgegen setzt. Es wäre anhand einer Probandengruppe zu prüfen, in welchen Prozentsatz der Fälle die Zuordnung der dentalen Mittellinien verschoben ist und wie oft dies der Fall ist, ohne dass von zahnärztlicher Seite jemals interveniert wurde. Dabei wäre zu prüfen, in welchem Prozentsatz der Fälle eine solche Mittellinienverschiebung aufgrund dento-alveolärer Faktoren besteht (z. B. Verdrehung eines lateralen Schneidezahns). Schließlich würde überprüft, welchen Einfluss die Lösung der Muskelspannung hat, ob sich z. B. bei der  Mehrzahl der Fälle dadurch spontan eine Anpassung der Mittellinien ergibt.
  •  Einfluss der Muskelentspannung mit niederfrequenter TENS auf die Zuordnung der Seitenzähne in der Sagittalen. Ist bei der Mehrzahl der Fälle durch die Muskelspannung ein Trend von der Klasse 2 Relation nach Angle in Richtung Klasse 1 zu beobachten, bzw. einer von der Klasse 3 in Richtung Klasse 1?
  • Einfluss der Muskelentspannung mit niederfrequenter TENS auf Zahnkontakte: Treten nach der Muskelentspannung Zahnkontakte vermehrt auf den anterioren oder posterioren Zähnen auf? Welches Erklärungsmodell passt am besten zu den Beobachtungen?
  • Vergleich von aktiver und passiver Bewegung hinsichtlich der daraus resultierenden Entspannung von Kaumuskeln.

Es gibt noch viele weitere Vorschläge zu Themen, die mit eng abgegrenzten Variablen untersucht werden und zu belastbaren Ergebnissen führen können, welche den Wissensstand in der Zahnmedizin im Bezug auf die Funktion wirklich voranbringen könnten! 

Kontaktieren Sie einfach unser Sekretariat unter der Rufnr. (+49) 09131-97990992 oder per E-Mail unter sekretariat@iccmo.de!

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